Escrima

Escrima – Die Kunst des logischen Waffensystems

Unter Escrima versteht man eine Kampfkunst aus Philippinien, die den Kampf bzw. die Selbstverteidigung mit richtigen Waffen, mit Gegenständen aus dem Alltag und auch ohne Waffen perfektioniert hat. In den allermeisten Fällen wird eine körperliche Auseinandersetzung schon im Vorfeld durch die mentale Einstellung entschieden. Deshalb wird beim Escrima auch die geistige Belastbarkeit des Einzelnen trainiert. Gezielte Übungen zur Stressbewältigung sollen zudem das Selbstbewusstsein stärken.
Muay Thai

Muay Thai: Vom Nationalsport zum beliebten Fitnessprogramm

Das Thaiboxen – Muay Thai genannt – ist der Nationalsport Thailands. Im 20. Jahrhundert hat sich diese Kampfkunst auch global verbreitet. Heute wird Thaiboxen aus verschiedenen Motiven heraus trainiert: zur Steigerung der Fitness, als Wettkampfsportart, zur Selbstverteidigung oder als Kampfkunst.
Krav Maga

Krav Maga: Effektive Techniken für den Ernstfall

Der Begriff Krav Maga kommt aus dem Hebräischen und bedeutet Kontaktkampf. Diese Kampfkunst ist ein leicht erlernbares, zweckorientiertes Selbstverteidigungssystem, das auf einfache Prinzipien und intuitive Bewegungsabläufe zurückgreift, die auch in Stresssituationen abrufbar und unter Druck einsetzbar sind. Die Anzahl der Techniken wird deshalb bewusst niedrig gehalten. Die Techniken bauen auf einfachen natürlichen Reflexen auf und sind auch bei geringem Trainingsaufwand leicht zu behalten.

Tae Bo: Eine schweißtreibende Mischung aus Kampfkunst und Aerobic

Tae Bo ist streng genommen weder eine Kampfkunst noch eine Selbstverteidigungstechnik: Es handelt sich um eine reine Fitnessgymnastik, die allerdings Elemente aus asiatischen Kampfkünsten wie Karate, Taekwondo oder Kickboxen mit Aerobic kombiniert. Der Sport, der auf den siebenfachen Karateweltmeister Billy Blanks zurückgeht, wird in Workouts meist zu schneller Musik praktiziert.
Jiu-Jitsu

Jiu-Jitsu: Körper und Geist im Einklang

Bei Jiu-Jitsu handelt es sich um eine Kampfkunst zur Selbstverteidigung, die von den japanischen Samurai entwickelt wurde. Dabei wird sich nicht nur auf die körperliche Stärkung der eigenen Kraft fokussiert, sondern auch auf die Stärkung des Charakters und des Selbstbewusstseins. Ziel des Jiu-Jitsu ist es, einen Angreifer möglichst effizient unschädlich zu machen. Dazu werden in dieser Kampfkunst Schlag-, Tritt-, Wurf-, Stoß-, Hebel und auch Würgetechniken trainiert.
Hapkido

Hapkido: Gewinne den Kampf mit dir selbst!

Hapkido ist eine koreanische Kampfkunst, die durch viele andere Kampfstile beeinflusst wurde und durch einen umfassenden Lehrplan geprägt ist. Besonders charakteristisch sind die zahlreichen Hebeltechniken, die zusammen mit Wurf-, Tritt- und Schlagtechniken den Schwerpunkt aller Hapkido-Stile bilden. Die Bewegungen im Hapkido werden vornehmlich kreisförmig und fließend ausgeführt. Hapkido ist als Kampfkunst mit Fokus auf Verteidigungstechniken konzipiert. Die Techniken stellen also meist Abwehrreaktion auf eine Vielzahl möglicher Angriffe dar.

Mixed Martial Arts: Vollkontakt mit Respekt

Bei Mixed Martial Arts (MMA) handelt es sich um eine Vollkontaktsportart, die Anfang der 1990er Jahre durch die Organisation Ultimate Fighting Championship (UFC) bekannt wurde. UFC ist der weltweit größte Veranstalter von MMA-Turnieren und deren Übertragung im Fernsehen. Mixed Martial Arts-Künstler bedienen sich sowohl der Schlag- und Tritttechniken, die man vom Boxen und Kickboxen, von Taekwondo, Muay Thai und Karate kennt, als auch der Bodenkampf- und Ringtechniken des Brazilian Jiu-Jitsu, des Ringens, von Judo und Sambo.
Kung Fu: Harmonie für Geist und Körper

Kung Fu: Harmonie für Geist und Körper

Kung Fu ist der Ursprung vieler asiatischer Kampfsportarten. Inzwischen gibt es etwa 2.000 verschiedene Kung Fu-Stile, die alle sehr unterschiedlich sind. Einzelne Stilrichtungen wurden weiterentwickelt, aus den schließlich Kampfsportarten wie Judo, Karate, Aikido oder Taekwondo entstanden.
Foto Taekwondo:

Taekwondo: Geduld, Integrität und Selbstdisziplin

Durch kontinuierliches Training und bewusste Ausübung der einzelnen Disziplinen soll der Taekwondoin nicht nur seinen Körper trainieren, sondern auch seinen Geist schulen. Bei Taekwondo handelt es sich um eine koreanische Kampfkunst, die sich in ihrem Namen aus den drei Silben für Fußtechnik (tae), Handtechnik (kwon) und Weg (do) zusammensetzt. Obwohl Taekwondo anderen asiatischen Kampfsportarten in vielerlei Hinsicht ähnelt, unterscheidet sich diese Kampfkunst doch in einigen wesentlichen Punkten von allen anderen.
Bild: Kampfkunst-Sportlerin im Sonnenuntergang

Kampfkunst: Ja! Aber welche?

Kampfkunst ist nicht nur cool, Kampfkunst kann mehr: Kampfkünstler wissen, wie man sich im Ernstfall gegen Angreifer verteidigt, sie lernen, sich mental zu fokussieren und entwickeln eine Ausdauer, die sie nicht nur im Sport weiterbringt – denn Biss ist auch im Alltag nötig, um privat und beruflich richtig durchzustarten. Dies haben alle Kampkunstarten gemeinsam. Und doch gibt es Unterschiede in den einzelnen Disziplinen, die man kennen sollte – vor allem dann, wenn man als Neueinsteiger auf der Suche nach der passenden Kampfkunst ist.